Weiterbildung und Lernen – wir besprechen Fragen und Ängste

21 Jun 2022 | eJournal, How to ..., Methodik

Es wäre schon toll, wenn ich meiner Karriere zusätzlichen Schub verleihen könnte. Doch leider fehlen mir einige zentrale Kompetenzen, damit ich neue Aufgaben übernehmen oder einen Stellenwechsel ins Auge fassen könnte. Hierfür würde sich natürlich eine Weiterbildung anbieten. Doch kann ich das überhaupt bewältigen? Komme ich nach längerer Zeit in der Arbeitswelt überhaupt noch klar damit, quasi wieder «die Schulbank zu drücken»? Und wie soll ich das Arbeitsleben und den Unterricht überhaupt unter einen Hut bekommen?

Solche und viele weitere Fragen stellen sich Menschen, die mit dem Gedanken spielen, eine Weiterbildung in Angriff zu nehmen – und damit eine Veränderung in ihrem Leben anzustossen. Mit grosser Sicherheit hast auch du einige Fragestellungen bereits im Kopf durchgespielt und dir verschiedene Szenarien ausgemalt. Schauen wir uns anbei mal die beiden meistgenannten Gründe an, die Menschen davon abhalten, sich weiterzubilden und ihren beruflichen Werdegang in neue Bahnen zu lenken.

Punkt 1: Es ist zeitlich unmöglich

Zugegeben – die Organisation von Beruf, Weiterbildung, evtl. Familie sowie allfälligen weiteren Verpflichtungen kann eine logistische Herausforderung darstellen. Doch wie CEOs und Wirtschaftsführer*innen aller Art immer wieder betonen: Es ist vollkommen in Ordnung, Hilfe anzunehmen. Sei es aus dem privaten Umfeld (Grosseltern, Tanten, Gottis und Göttis) oder aus der beruflichen Welt. Verschiedene Firmen fördern mittlerweile die Aus- und Weiterbildung ihrer Belegschaft direkt sowie indirekt und sind je nach Branche auch dazu bereit, Arbeitszeiten flexibler zu gestalten. Bevor man daher das Wort «unmöglich» verwendet, lohnt es sich, beim Arbeitgeber sowie Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten nach Ideen und konkreter Unterstützung nachzufragen. Wer zudem auf Online-Bildungsangebote setzt, kann zusätzlich flexibel planen.

Punkt 2: Ich habe das Lernen verlernt

Für viele von uns war nach der obligatorischen Schulzeit sowie der Berufslehre vorerst Schluss mit Bücherwälzen und Informationen-Auswendiglernen. Und mit jedem Jahr scheint dieses Thema weiter wegzurücken.

Doch es gibt keinen Grund, zu verzagen. Denn es haben sich verschiedene Lernmethoden etabliert, die einem den Wiedereinstieg ins «Pauken» deutlich vereinfachen. Ein erster guter Tipp besteht darin, sich Fachliteratur zum Thema zu holen. Mit Fachbüchern zu Lerntechnik (teilweise auch als Audio-Book verfügbar) verschaffst du dir Inspiration – und gewöhnst dir gleichzeitig das Lernen neuer Informationen (wieder) an.

Zudem gibt es auch schnell umsetzbare Tipps und Tricks, um deinen Lern-Erfolg zu optimieren.

  • Erstelle einen Lernplan. Wer planlos losläuft, verirrt sich. Mit dem Lernen verhält es sich gleich. Halte schriftlich fest, bis wann du welche Inhalte verinnerlicht haben möchtest – und halte dich daran.
  • Schaffe eine passende Lernumgebung. Wie beim Arbeiten im Home Office sollte man auch beim Home Learning auf eine Umgebung achten, die eine optimale Auseinandersetzung mit dem Schulstoff erlaubt. Ruhe, gute Lichtverhältnisse, eine solide Arbeits- und Ablagefläche sowie eine Sitzgelegenheit, die aufrechtes Sitzen (oder gar Stehen) ermöglicht, sind ideal. Manche fühlen sich aber vielmehr in einem Café oder am Seeufer an der Sonne sitzend am wohlsten. Finde heraus, was für dich am besten passt.
  • Nutze Karteikarten. Früher waren es vielleicht Französisch-Vokabeln, die du dir auf Kärtchen notiert hast. Gleiches funktioniert auch mit komplexeren Themen. Durch das Aufschreiben und Zusammenfassen des Lernstoffs auf kleinem Raum förderst du das Lernverständnis.
  • Erstelle Mindmaps. Heute gibt es verschiedene Programme, mit denen sich schnell und unkompliziert Mindmaps anfertigen lassen. Diese haben den Vorteil, dass sie Zusammenhänge optisch hervorheben und so ein besseres kognitives Verknüpfen von Inhalten erlauben.
  • Organisiere eine Austauschmöglichkeit. Greife auf das Wissen von anderen Studierenden, Arbeitskolleg*innen oder privaten Freund*innen zurück. Tausche dich mit Personen aus, die sich ebenfalls mit den Themen deines Lehrganges beschäftigen.
  • Profitiere von den Dozierenden. Wir von eFachausweis ermöglichen es unseren Studierenden je nach Lernmodell, regelmässig mit den Dozierenden in Kontakt zu treten und ihnen konkrete Fragen zu stellen sowie zu den verschiedenen Themen nachzuhaken. Solche Angebote helfen dabei, das Verständnis zu den vermittelten Inhalten zu fördern.
  • Prüfe dich regelmässig. Die meisten Aus- und Weiterbildungs-Anbieter ermöglichen es dir, in regelmässigen stattfindenden Repetitorien deinen Lernerfolg zu kontrollieren.
  • Motiviere dich. Wahrscheinlich hast du dich in deiner Schulzeit auch hin und wieder gefragt, warum du gewisse Dinge lernen musstest. Das ist bei einer Weiterbildung anders, da dir die hier vermittelten Inhalte direkt für deinen Job zugutekommen. Halte dir daher immer vor Augen, dass du nicht lernst, um eine Lehrperson zufriedenzustellen – sondern um dir eine bessere berufliche Situation zu verschaffen.

Uns von eFachausweis ist bewusst, dass der erste Schritt in eine Aus- und Weiterbildung oft mit Fragen und Unsicherheiten behaftet ist. Wir bieten dir mit unseren Online- Ausbildungen maximale Flexibilität, um deinen Alltag zu organisieren und deine Lernziele zu erreichen.

Du willst mehr w(W)issen? Dann informiere dich jetzt über die Angebote von eFachausweis.

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