Die SWOT-Analyse an der Prüfung

27. Oktober 2025
In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du die SWOT-Analyse verständlich erklärst und anwendest.

eFachausweis

Redaktion

Die SWOT-Analyse ist ein Klassiker. Sowohl in der Berufspraxis wie an der Berufsprüfung. Ob in Marketing, Unternehmensführung oder Projektplanung: Wer sie sicher beherrscht, kann in Fallbeispielen schnell punkten.

In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du die SWOT-Analyse verständlich erklärst und anwendest.

Was bedeutet SWOT?

SWOT ist englisch und steht für:

  • Strengths (Stärken)

  • Weaknesses (Schwächen)

  • Opportunities (Chancen)

  • Threats (Risiken)

Die ersten beiden Kategorien betreffen die interne Sicht (also das Unternehmen selbst), die anderen beiden die äussere Sicht (Markt, Branche, Trends etc.).

Anwendung

Die SWOT-Analyse hilft dabei, eine Lage objektiv einzuschätzen und strategisch zu planen. Ein typisches Raster sieht so aus:

Stärken (intern) Schwächen (intern)
Gute Kundenbindung Keine Webseite
Qualifiziertes Personal Hohe Fixkosten
Chancen (extern) Risiken (extern)
Neue Zielgruppen online Neue Konkurrenz im Markt
Förderprogramme nutzen Gesetzliche Änderungen

Aus dieser Analyse werden anschliessend Strategien abgeleitet. Zusammengefasst sieht das so aus:

SWOT-Analyse

Beispiel einer Prüfungsfrage

Eine Prüfungsfrage könnte zum Beispiel wie folgt lauten:

Ein KMU möchte seinen Onlinevertrieb ausbauen. Erstellen Sie eine SWOT-Analyse mit je zwei Punkten pro Feld und leiten Sie eine Empfehlung ab.

Was bei der Bearbeitung der Frage zählt:

  • Klarer Aufbau

  • Keine Vermischung von SWOT-Elementen

  • Logische Begründung und Transferleistung

  • Strukturierter Schreibstil

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